Zusammenfassung
Das bildgebende Untersuchungsverfahren KST hat in den vergangenen Jahren zunehmende
Bedeutung in der präoperativen Diagnostik von Raumforderungen des Kopf-Hals-Bereiches
erhalten. Die dazu angewandte Aufnahmemethode basierte auf der zweidimensionalen Darstellung
von Schnittbildern aus den drei Raumebenen. Es haben sich jedoch im Laufe der letzten
Jahre in verschiedenen Fachdisziplinen 3D-Modelle klinisch etablieren können, die
einen signifikanten Informationszuwachs gegenüber der zweidimensionalen Darstellung
bieten. In einem Modellversuch wurde eine neue Methode zur dreidimensionalen Rekonstruktion
von Strukturen im Kopf-Hals-Bereich entwickelt, die es ermöglicht, zweidimensionale
Schnitte in dem dreidimensional rekonstruierten Kopf darzustellen. Hierfür werden
die interessierenden Strukturen bei der Durchsicht der einzelnen Schichten aufgesucht,
markiert und im fertigen Modell abgebildet. Die Ergebnisse sind ein weiterer, wichtiger
Schritt bei den Bemühungen um eine optimierte Darstellung raumfordernder Prozesse
des Kopf-Hals-Bereiches und ihrer umgebenden Strukturen.
Summary
In the past decades the development of MRI has significantly increased the importance
of diagnostic imaging of head and neck lesions. The standard imaging method is based
on two-dimensional slices. The present study was performed to evaluate the diagnostic
value of 3D MRI-reconstructions for head and neck lesions. The 3D reconstruction method
and the results of the 3D-reconstructed images are presented. Important aspects of
the interesting structures can be evaluated much more easily with reconstructed images
than by mentally reconstructing two-dimensional slices. In the light of the present
results, 3D reconstruction promises to be an accurate method for the diagnosis of
head and neck lesions and might be of clinical importance in the future.